29.09.2025 Pressemitteilungen

In die Zukunft investieren – Hildegard Förster-Heldmann zum Hessischen Hochschulpakt

Im Bund wurde mit der Grundgesetzänderung zur Schuldenbremse für neue Finanzierungsspielräume in Bund und Ländern gesorgt. Der hessische Hochschulpakt 2026 – 2031 durch die schwarz-rote Landesregierung ist  beschlossen. Nun müssen die Hochschulen sehen, wie Sie die Sparmaßnahmen bis Ende des Jahres umsetzen.

“Der Hochschulpakt wurde bis 2031 beschlossen. Das suggeriert Planungssicherheit für die Hochschulen, in Wahrheit ist das aber nicht der Fall. Es ist nur klar, mit wie viel weniger Geld die Hochschulen auskommen müssen. Sie müssen nun selbst sehen, wie und wo diese Einsparungen vorgenommen werden. Und das von einem auf das andere Jahr ohne planbare Umstrukturierung. Dabei gäbe es einen gewissen finanziellen Spielraum, den das Land nutzen könnte, um die Hochschulen zu unterstützen und somit in die Zukunft zu investieren“, erläutert Hildegard Förster-Heldmann, Landtagsabgeordnete und Mitglied im Ausschuss für Wissenschaft und Kultur. Die ersten Pläne verschiedener Hochschulen sind bekannt und reichen u.a. von Stellensperren für das kommende Jahr bis hin zu Sperren über die komplette Laufzeit des Hochschulpakts, also bis ins Jahr 2031.

Erste Pläne der TU Darmstadt gibt es mittlerweile ebenfalls. „Man hat hier die Möglichkeit, die Hochschulen noch in diesem Jahr mit zusätzlichen Mitteln zu unterstützen und die Tarifkostensteigerungen auszugleichen. Aber offenbar ist das von der Landesregierung nicht gewollt, die Prioritäten scheinen woanders zu liegen. Der Druck muss weg von den Hochschulen hin zur Landesregierung“, so Förster-Heldmann abschließend

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