Weltmenstruationstag: Stigmatisierung der Periode beenden!

Heute ist Weltmenstruationstag. Dieser Tag wurde vor acht Jahren von der gemeinnützigen Organisation Wash United mit Sitz in Berlin ins Leben gerufen, um auf das Thema Periode und die Probleme, die damit einhergehen, aufmerksam zu machen.

👉 Tabu, Stigma, Vorurteile: Obwohl in diesem Moment rund 300 bis 800 Millionen Menschen weltweit menstruieren, ist die Zeit der Periode für ganz viele eine Zeit der Herausforderungen. Mädchen und Frauen im globalen Süden werden häufig aus dem gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen, viele Menstruierende brechen die Schule vorzeitig ab, die Periode wird zu einem existentiellen Problem.

👉Ein aktueller Bericht von Plan International Deutschland und WASH United stellt fest: Für 23 Prozent der Menstruierenden stellen die monatlichen Ausgaben für die Periode eine finanzielle Belastung dar. 12 Prozent zögern den Wechsel von Tampons, Binden oder Slipeinlagen bewusst hinaus, um länger damit auszukommen und gehen das Risiko von Infektionen ein. Das darf nicht sein. Wir müssen mehr tun, um sicherzustellen, dass alle Menschen Zugang zu den Produkten haben, die sie brauchen, damit sie uneingeschränkt zur Schule gehen, ihren Beruf ausüben und am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.

👉So wie die rote Schleife für den Kampf gegen HIV steht, ist das Menstruations-Armband ein Zeichen für den Kampf für mehr Periodenaufklärung. Ein Band mit 28 Perlen, fünf rote und 23 weiße, die den Zyklus symbolisieren.

👉Es ist lang überfällig, Menstruation als Tabu-Thema aus der Welt zu schaffen. Dazu bedarf es zum Beispiel einen offeneren Umgang, mehr Aufklärung an Schulen und Bildungseinrichtungen und bezahlbare Hygieneprodukte.

Periode ist kein Luxus! 🩸

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