Landesprogramm „Hessen steht zusammen – Gemeinsam die Folgen des Krieges gegen die Ukraine bewältigen“

Aufgrund der steigenden Energiekosten plant das Land Hessen in Not geratene Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen und Einrichtungen mit einem eigenen Hilfsprogramm zu unterstützen. Das ist das zentrale Ergebnis des hessischen Sozialgipfels, zu dem die Landesregierung am Freitag Sozialverbände, Gewerkschaften, die kommunalen Spitzenverbände und weitere Akteur*innen in die Staatskanzlei eingeladen hatte.
Das Programm mit dem Titel „Hessen steht zusammen – Gemeinsam die Folgen des Krieges gegen die Ukraine bewältigen“ wird die angekündigten Hilfen des Bundes ergänzen – und das möglichst passgenau. Dafür stehen 200 Millionen Euro bereit. Zusätzlich steht zur Stützung der hessischen Wirtschaft ein Bürgschaftsrahmen von drei Milliarden Euro zur Verfügung.

Die am Freitag vorgestellten Eckpunkte des Programms „Hessen steht zusammen“ umfassen:

👉 ein Kündigungsmoratorium für Mieterinnen und Mieter landeseigener Wohnungsbaugesellschaften, die Kommunen prüfen dies bei städtischen Wohnungsbaugesellschaften ebenfalls
👉 einen Härtefallfonds für Menschen, denen Energiesperren drohen
👉 Unterstützungsleistungen wie Mikroenergiedarlehen für Klein- und Kleinstunternehmen, die durch das Raster der Bundesprogramme fallen
👉 die Stärkung von Beratungsstrukturen der Verbraucherzentralen, Schuldnerberatungen und Energieberatungen – das soll Menschen beim Bewältigen der Krise helfen
👉 höhere Zuschüsse für soziale Einrichtungen, Initiativen und Vereine wie die Tafeln; außerdem sollen Vereine und Verbände unterstützt werden, die sich in Sport, Kultur, Bildung, Sozialem und Umwelt engagieren
Weitere Informationen findet ihr unter: https://gruenlink.de/2lb5
zurück